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Interview mit Roland Baader

Interview mit Roland Baader aus der Reihe »Streiflichter des Lebens«.

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Manische Culpathie: Japaner erstaunt über deutsche Selbstabschaffung

Wenn man etwas tiefer in diese Materie eintaucht, überkommen einem ja durchaus Zweifel, ob man sich nicht allzu weit aus dem Fenster lehnt und die Dinge in allzu schwarzem Licht sieht. Nach Sicht dieses Videos jedenfalls, weiß man nicht ob mal lachen oder heulen soll und man stellt sich doch besser wieder auf den Boden der Tatsachen. Ich kann’s nur immer und immer wieder wiederholden: Biedermann und die Brandstifter, die satirische Antisatire.

Da stellt man diese gar nicht so irreale Horrorvision eines Satirikers ins Netz und fünf Minuten später, beim obligatorischen Vorbeischauen auf ZEITonline, bekommt man prompt die Bestätigung. Aufmacher auf ZEITonline:

INTEGRATIONSGIPFEL

In deutschen Behörden sollen mehr Migranten arbeiten

Um das Vertrauen von Zuwanderern in den Staat zu bessern, sollen sie in Behörden stärker willkommen sein. Migranten-Verbände fordern eine zweite Deutsche Einheit.

Klar, mehr Vertrauen muss geschaffen werden. Damit wir und unsere Kultur endlich von den Migranten anerkannt werden. Wir waren einfach zu streng mit ihnen. Da lag also immer das Problem. Warum erst so spät diese Einsicht? Eine Quote von 10% sei längst nicht mehr ausreichend, heißt es. Das eigentlich verräterische an dem Bericht aber ist der Satz: »Migranten-Verbände fordern«. Welche speziellen Verbände das sind, brauche ich niemanden zu erzählen. Die bekannte Salamitaktik: fordern, fordern und abermals fordern. Man gebe mal zu Spaß folgendes bei Google ein: »Mazyek fordert« oder »Zentralrat der Muslime fordert«. Viel Spaß.


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7 Antworten zu “Manische Culpathie: Japaner erstaunt über deutsche Selbstabschaffung”

  1. […] zu irgendeinem Thema einen ironischen Hinweis zur Clown-Union (ein YouTube-Kanal) mit dem Thema »Manische Culpathie« gepostet. Das war alles. Jetzt ist Der Kritisator dort nicht mehr erwünscht und er möchte es […]

  2. […] zu irgendeinem Thema einen ironischen Hinweis zur Clown-Union (ein YouTube-Kanal) mit dem Thema »Manische Culpathie« gepostet. Das war alles. Jetzt ist Der Kritisator dort nicht mehr erwünscht und er möchte es […]

  3. Nicolas sagt:

    Auch wenn es ein Update, und nicht das Haupthema ist:
    Der Kommentar von „whateveryouthink“ zur Migrantenquote bringt es auf den Punkt:

    Desintegration

    „Integration ist ja wohl nur dann erreicht, wenn man über Quoten gar nicht zu reden braucht. Deshalb lehne ich solche desintegrierenden Quoten strikt ab. Warum nun bei einer „Migrantenquote“ (ein fürchterlich abwertender Begriff) von 9,9% nun herumdiskutiert wird, ist mir schleierhaft.

    Letztes Jahr las ich eine Stellenausschreibung einer Bundesbehörde mit dem Hinweis, dass diese Stelle nur für Schwerbehinderte ausgeschrieben ist, und das, obwohl die mit der Position verbundenen Aufgaben nichts mit dem Thema Behinderung zutun hatten. Wenn das keine reverse Diskriminierung ist…

    Quoten fördern Desintegration und Diskriminierung. Außerdem stellen sie die damit angeblich geförderten als minderwertig dar, da sie implizieren, sie seien nicht gut genug und könnten nur über die Quote vom Arbeitgeber eingestellt werden, nicht wegen ihres Könnens und ihrer Qualifikation wegen. Daher kommen ja Schimpfworte wie „Quotenfrau“ etc., die Existenz dieser Begriffe (oder Unwörter) zeigt ja, was schiefläuft.“

    Geil. Die Grünen und die Linken setzen sich jetzt also de facto für Rassismus und Diskriminierung ein. Verpackt als Integrationsfördernde Maßnahme. Das ist großartige Realsatire. Schon interessant wie somit gleichzeitig Deutsche benachteiligt, Migranten entwürdigt und Desintegration gefördert wird. Vom Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz gar nicht erst zu sprechen. Der freundliche Zuwandere darf sich bei den Grünen und der Linken bedanken, wenn dank solcher Maßnahmen die Fremdenfeindlichkeit steigt, und der einfache Bild-Zeitungs Leser seine Vorurteile bestätigt sieht.

    • Das haben Sie gut gesagt. Ich selbst habe viel mit Asiaten zusammengearbeitet. Eine wahre Freude hat das gemacht. Diese Leute wären zu Recht beleidigt gewesen, man hätte unter Integration jenes verstanden, das Niveau »anzupassen«, ergo tiefer zu legen oder einfach par vote für eine Einstellung zu sorgen.

      Das ist die eine Seite der Medallie. Die andere Seite ist Gefahr zu laufen, das Rad nicht wieder zurück drehen zu können. Insbesondere dann, wenn damit jenen Leuten ein Werkzeug in die Hand gelegt wird, unser System, spricht unsere Vorstellung von Arbeit und Klultur zu unterwandern, für welche sie ohnehin bloß Verachtung übrig haben. Viel schneller als man es zu träumen wagt, ist man plötzlich in einer bedenklichen Minderheit. Und ob wir dann (als Minderheit) ebenfalls eine Quotenreglung in Anspruch nehmen dürfen, darf bezweifelt werden.

      Aber es sind nicht nur die Grünen und Linken. Auch die SPD (Migratnequote von 15% im Vorstand) und die CDU/CSU (sofern noch als nicht-links zu bezeichen) betreiben den Quotenwahn.

      Ich bin mir nicht sicher, ob die Vertreter der Quote wirklich nur den naiven Glauben an diese Methode hegen oder ob es nicht doch nur ein Machtinstrument ist, die eigene Ideologie durchzuboxen. Letzteres dürfe des Pudels Kern darstellen. Spätestens dann schließt sich wieder der Kreis, wenn man Joschka Fischers Aussage Revue passieren lässt:

      Man muss Deutschland von Außen einhegen und von Innen ausdünnen.

    • hey sagt:

      danke für deine meinung.
      wenn alle deutschen so denken würden wie du,wäre es hierzulande noch schlimmer als es sowieso schon ist..ist dir etwa der anteil der straffällig gewordenen migranten entgangen,die subkultur die entstanden ist oder etwa die dadurch enstehende latente gewaltbereitschaft?patriotischer gruss

      • Nicolas sagt:

        Ich weiß ja nicht an wen, dieser Beitrag gestellt ist, aber ich kann weder in meinem, noch im Beitrag des Kritisators die Behauptung finden, dass nicht auf die entstehenden Parralelgesellschaften eingegangen werden würde. Mit Verlaub würde ich darum bitten, die entprechenden Beiträge nochmal zu lesen, und nicht mit Vourteilen an die Meinungen heranzugehen. Grundsätzlich wird hier eine Position der Mitte vertreten – d.h eine Mischung aus humanistischer Toleranz mit Chancengleicheit, sowies Intoleranz gegen Leute die ohnehin nur Verachtung für unsere Kultur empfinden. Mit kosmopoltitischen Grüße,
        Nicolas

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