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Interview mit Roland Baader

Interview mit Roland Baader aus der Reihe »Streiflichter des Lebens«.

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Alle Migranten sind gleich, aber mache sind gleicher

Animal Farm

»Zweibeiner gut, Vierbeiner schlecht«

Gestern stolperte ich über ein Video der Clown-Union. Es ist zwar schon einen Monat alt aber nicht weniger aktuell. Der Clown thematisiert an Hand eines aktuellen Falls das Thema Gewalt gegen Migranten. Nichts ungewöhnliches, lamentiert die Presse doch ständig darüber. Der Clown hat in seinem Vortrag aber einen kleinen Stachel eingebaut: Was ist, wenn der Opfer-Migrant plötzlich die »falsche« Hautfarbe und Religion hat und vor allem was ist, wenn die Täter ebenso Migranten sind? Nun, dann kommt es immerhin noch darauf an, ob die Herkunft der Täter ebenso »falsch« oder »richtig« ist. In diesem Falle war sie »falsch« … und was dann ist, kann sich der frei denkende Bürger an zwei Fingern abzählen und fühlt sich nicht ganz unzutreffend an die Fabel »Farm der Tiere« erinnert, welche früher sogar noch in der Schule gezeigt wurde. Wie heißt es dort doch so schön: »Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher!«

Tagtäglich, sieht man etwas über den Tellerrand der Einheitsmedien hinweg, bekommt man das gleiche, ungute Bauchgefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Nicht mit unserer Gesellschaft, gemeinhin dem Volk, nein, mit unserer berichterstattenden Elite. Die Facetten des Unbehagens sind vielseitig. Ein Punkt springt dabei immer wieder besonders ins Auge. Die bewusste Ungleichheit ja Verfälschung der Berichterstattung wenn es um ganz bestimmte Dinge geht. Oder sprechen wir besser nicht allgemein von Dingen, sagen wir doch lieber Dinge in einem eng abgesteckten Kontext. Dieses Prinzip treibt dann irgendwann seltsame Blüten. So gehört es mittlerweile zum politisch korrekten Kanon, dass nicht eine Tat per se maßgeblich ist, sondern wer sie gegen wen begangen hat. Ein einfacher Sachverhalt wie etwa A schlägt B, kann zu gegensätzlichen Bewertungen und in Konsequenz zur entsprechenden Berichterstattung in den Medien führen.

Man könnte annehmen, dass, vom gesunden Menschenverstand betrachtet, A schlecht, und B gut oder zumindest das Opfer ist. Doch das stimmt nicht. A gegen B ist nicht gleich A gegen B, denn es kann durchaus auch vorkommen, dass A, obwohl Täter, das eigentliche Opfer ist und B? Nun, der ist je nach Bedarf auch mal selbst daran schuld. Um es abzukürzen: Hat der Täter blaue Augen und ist blond ist er böse, hat er im besten Falle einen türkischen Migrationhintergrund, so ist er selbst als Täter ein Opfer und somit gut. »Der edle Wilde«?

Exemplarisch für diese ideologisch geprägte Denke, sei der Feuilleton-Chef Jens Jessen der linksliberalen ZEIT vorgeführt. Man beachte dabei das Konterfei des toleranten Oktober-Terroristen Lenin um Hintergrund.

Zurück zur Clown-Union. Das dort gezeigte Beispiel zwingt den Vergleich von drei weiteren Geschehnissen aus jüngster Vergangenheit geradezu herauf: Den Massenmörder Breivig, die Döner-Morde der NSU und den Killer von Lüttich vor wenigen Wochen. Was hier auffällt: Alle drei Parteien haben willkürlich Unschuldige gemordet. Zwei davon wurden politisch ausgeschlachtet, die NSU gar zum staatstragenden Terrorismus aufgeblasen und der Fall von Lüttich mit dem Etikett »Einzeltäter« oder »Amokläufer« versehen und flux unter den Teppich gekehrt. Grund: Der Täter war Moslem!

Amoklauf Lüttich

Mit freundlicher Genehmigung – © Götz Wiedenroth

Vielleicht ist Wunschdenken Mutter des Gedankens, aber ich glaube, so langsam bildet sich Widerstand gegen diese gefährliche und freiheitfeindliche Meinungspropaganda der Mainstream-Medien. Man beachte bloß die Leser-Kommentare (sofern noch zugelassen) in den Online-Publikationen der jeweiligen Journalien, ja selbst bei der linkspopulistischen taz. Das macht Hoffnung und nicht zuletzt trägt das hier vorgestellte Video der Clown-Union dieser Hoffnung Rechnung.

  1. Alles was auf zwei Beinen geht, ist ein Feind.
  2. Alles was auf vier Beinen geht oder Flügel hat, ist ein Freund.
  3. Kein Tier soll Kleider tragen.
  4. Kein Tier soll in einem Bett schlafen.
  5. Kein Tier soll Alkohol trinken.
  6. Kein Tier soll ein anderes Tier töten.
  7. Alle Tiere sind gleich.

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2 Antworten zu “Alle Migranten sind gleich, aber mache sind gleicher”

  1. Nicolas sagt:

    Ein gutes Beispiel dafür, wie gefährlich die Political Correctness in diesem Land geworden ist. Interessante Parallele: Auch hier wird wieder das genaue Gegenteil von dem gefördert, wofür eingetreten wird. Durch das gleicher machen einiger Migranten, werden Fremdenfeindliche Parolen erst gefördert. Man tut den vielen gut integrierten Migraten die unser Land bereichern keinen Gefallen, wenn man ihre gewaltbereiten „Kollegen“ gleicher Herkunft „gleicher“ betrachtet als manch andere. Diese Art von Berichterstattung ist eigentlich Hetzpropaganda. Letztendlich schadet sie den Migranten (grade denen die sich Integrieren), und gibt nur unnötigerweise den Rassisten die Klinke in die Hand, um gegen Mitbürger anderer Herkunft zu hetzen. Würden endlich alle Menschen, ganz egal welcher Hautfarbe, welcher Herkunft, welcher Sprache und welcher Religion gleich betrachtet so wäre hier die Bewertung der Taten wieder auf Augenhöhe. Wo bleibt hier eigentlich die „klassische Linke“? In einem egalitären Menschenbild muss es egal sein, wer diskriminiert wird – Es zählt nur die Tat. Wenn Deutsche diskriminiert werden, ist das genau so schlimm, wie wenn Türken, Juden, Franzosen oder sonst wer diskriminiert werden. Die „neue Linke“ scheint aber gerne Menschenverachtende Taten zu decken, wenn sie dem eigenen Politischen Standpunkt dienen. Baut Israel, eine Mauer im Palästinensergebiet wird (völlig zurecht) diese Menschenverachtende Maßnahme von linken verurteilt. Ermorden aber radikal-islamische Organisationen Israelische Bürger (und die können nun wirklich nichts für die im Ansatz faschistoiden Methoden ihrer Regierung) so wird dies toleriert, die Mörder zu Helden verklärt. Die Menschlichkeit scheint sich mittlerweile weder von „links“ noch von „rechts“ zu äußern. Eigentlich ein Armutszeugnis für Linke, die einst unsere großen moralischen Standards mal gesetzt haben, und für diese Rechte gestorben und in KZs gegangen sind.

    Gruß, Nicolas

    • Letztendlich schadet sie den Migranten (grade denen die sich Integrieren), und gibt nur unnötigerweise den Rassisten die Klinke in die Hand, um gegen Mitbürger anderer Herkunft zu hetzen.

      Nicht nur das. Wichtige Themen werden aus Angst von den etablierten Parteien nicht besetzt und somit den Radikalen wie etwa der NPD überlassen. Als in Saarbrücken in einem öffentlichen Schwimmbad die Scharia eingeführt wurde, wollte ich demonstrieren gehen; und wer war schon da? Die NPD.

      Wo bleibt hier eigentlich die “klassische Linke”?

      Sie ist längst am Ziel angekommen, denn sie diktiert den politischen Diskurs bis hin zur CDU. Somit ist sie zum Verwalter des System und nicht zuletzt ihrer eigenen Daseinsberechtigung verkommen. Da werden schon mal die alten Ziele über Bord geworfen. An den Methoden aber hält man fest, selbst wenn die Umstände sich geändert haben. Siehe der neue Antisemitismus der Linken.

      Eigentlich ein Armutszeugnis für Linke, die einst unsere großen moralischen Standards mal gesetzt haben, und für diese Rechte gestorben und in KZs gegangen sind.

      Standards gesetzt ja, aber mit der Definition der »Rechten« sollten Sie sehr vorsichtig sein. Wenn schon, dann sollten Sie »rechtsradikal« sagen, doch viele Historiker sehen die National-Sozialisten nicht rechts, sondern links. Hierzu empfehle ich die Bücher von Götz Aly: Hitlers Volksstaat und Unser Kampf ’68, oder auch die Schriften von Sebastian Haffner.

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