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Interview mit Roland Baader

Interview mit Roland Baader aus der Reihe »Streiflichter des Lebens«.

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Rassismus oder Autorassismus?

Mahnwache Lichtenberg

Mahnwache Lichtenberg

In letzter Zeit häufen sich gewalttätige Übergriffe von Migranten auf Deutsche, oft mit den Worten »Dreckiger Deutscher«, »Fick Deine Mutter«, »Schweinefleischfresser«, »Deutsche Kartoffel« oder anderen Netiquetten gespickt. Je nach Herkunft des Agitators, ganz normaler Rassismus möchte man schlusssfolgern. Doch, um der Sache vorauszueilen, wird von den führenden Adepten des zukünftigen Sonnenstaates zwecks Umerziehung der Gesellschaft, beflissen die Frage in den Raum gestellt, ob Nichtdeutsche überhaupt rassistisch gegenüber Deutschen sein können. Aha!

Wie sich immer wieder in unserem Massenmedien zeigt, sind Berichte oder Artikel, welche diese oder andere Tatsachen negieren und gar ins Umgekehrte drehen, leider an der Tagesordnung. Je nach Bedarf und politischer Gesinnung. Schließlich hat man immer noch was reinzuwaschen. Nicht mehr ganz aktuell, möchte ich einen Artikel des Tagesspiegels vom 04.07.2011 exemplarisch vorführen. Ein trauriges Beispiel ideologischer Verblendung. In besagtem Artikel sublimiert sich schlechterdings die Gesinnungsrhetorik einer TatsachenverdreherIn namens Andrea Dernbach. Ihr Geschwurbel ist offen durchschaubar, unredlich ist es ohnehin. In gewissen Staatsformen hatte man ein Wort dafür: Propaganda.

In jenem Beitrag, der mitnichten ein Einzelfall ist, bilden Ideologie, Dogmen, langbärtige Klischees, eine im Grundcharakter verankerte Gutmenschheit und xenophile Programmatik eine bedauernswerte Einheit. Neben der ganz »normalen« Deutschenfeindlichkeit, untermauert die AutorIn (obwohl ja im Vorsatz gewillt dagegen anzuschreiben) auch Begriffe wie Inländerfeindlichkeit und aus Selbshass heraus sich rekrutierende Deutschlandfeindlichkeit. Also Deutschlandfeindlichkeit von Deutschen. Autorassismus, überspitzt formuliert und in der Linken weit verbreitet. Die Folge davon ist, daß Dinge wie im konkreten Beispiel, vertuscht, und wenn dies nicht mehr möglich ist, entsprechend »umgedeutet« werden. Man fragt sich ernsthaft, ob Frau Dernbach es wirklich ernst meint, oder vielleicht doch nur rhetorisch, gewissermaßen »im Sinne der Sache« polemisiert. Ich befürchte beides zusammen.

Die Quintessenz des Artikels:

Rassismus war immer der Vorwurf der Unterdrückten an die Adresse der Unterdrücker, der Opfer gesellschaftlicher Verhältnisse gegen deren Nutznießer. Er erzählt von Macht. Dass Migranten in einer Machtposition gegenüber autochthonen Deutschen wären, würde wohl auch Ministerin Schröder nicht behaupten. Der Kampfbegriff der Deutschenfeindlichkeit soll aber auch nicht Wirklichkeit beschreiben, sondern die Mehrheit moralisch entlasten: Wenn junge Türken, Kosovaren und Libanesen auch Rassisten sind, sind wir vielleicht gar nicht so schlimm? […] Und für Mordversuche in der U-Bahn und Mobbing auf dem Schulhof gibt es andere klare und harte Worte. Rassismus ist das falsche Wort.

Nee, klar. Täterverständnis für Migranten™. Selbst das Wort »Mordversuche« ist schon eine Tatsachenverdrehung und Verhöhnung der Todesopfer.

Glücklicherweise machen auch hier die Kommentare zum Artikel wieder Hoffung. Was wäre die Presselandschaft ohne diese neue technische Erungenschaft? Die überwiegende Mehrheit der Kommentatoren lesen Frau Dernbach die Leviten. Es gibt natürlich auch Unterstützler, schließlich ist der Tagesspiegel nicht gerade ein konservatives Organ. Solch‘ Konterfei ließt sich dann so:

Die Regierung
will Ausländerfeindlichkeit schüren so oft und wie es nur geht, ob es Deutschenfeindlichkeit ein Wort welches immer nur aus dem rechten Lager kommt (CDUCSU) überhaupt in dieser Form gibt ist stark anzuzweifeln. Verbale Entgleisungen kennt keine Nationalität, wenn ein Deutscher einen Ausländer beschimpft ist das richtig für viele wenn auch grundlos.

Hier werden niederste Instinkte geweckt, dass Deutsche Volk soll getrimmt werden auf die harten Zeiten, wenns hier wieder los geht, wieviele würden hier schreien?

Gerade die Parteien, die niemals Integration von irgendwelchen Menschen wollten sondern in ihren alten Deutschtümmeleien der alten Zeiten verhaftet sind machen hier mobil, mehr ist zu dem Thema dann auch nicht mehr sagen, als das es nicht gut enden wird, wenn diesem Wahnsinn nicht langsam ein Ende gesetzt wird. [oliver111]

Weltverschwörung! Von der Grammatik abgesehen, was soll man zu solch einem Kommentar noch sagen? Jedenfalls beschreibt er gut das beschränkte Denken jener, die über die 68er nicht hinausgekommen sind oder mit gleichen Worten beschrieben der alten Zeiten verhaftet sind. Legalize it. Doch zeigt sich auch hier die intelligentere Masse des Tagesspiegels, welche diese Ergüsse mit dem roten Farbeimer bewertet.

Bekannt werden nur noch jene Fälle, welche eine Videokamera eingefangen hat und generell fragwürdig an der Berichterstattung derartiger Vorfälle ist der Umstand, dass in fast allen Medien penibel darauf geachtet wird, die »besondere« Nationalität der Täter ungenannt zu lassen. Ich habe mir mittlerweile zur Angewohnheit gemacht, immer dann weiter zu recherchieren und siehe da, im Polizeibericht steht’s drin. Warum dieser Selbstbetrug?

Interessant sind aber auch hier die Klischees. Wer möchte, kann sich mal ein Foto von Frau Dernbach ansehen …

Infos:


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6 Antworten zu “Rassismus oder Autorassismus?”

  1. G. Heim sagt:

    Hier ist wieder so ein Bericht über ein unglaubliches Gerichtsurteil vom 24. Mai 2011.

    http://www.noz.de/lokales/54431487/mutter-draengt-sohn-zum-missbrauch-einer-elfjaehrigen-landgericht-osnabrueck-verurteilt-26-jaehrigen-und-eltern

    Ich frage mich jetzt, wo der Großonkel geblieben ist. Da sind vier Leute, nämlich der 26-Jährige, seine Eltern und der Großonkel des Kindes, die dringend aus dem Verkehr gezogen werden müssen. Meinetwegen könnte man die auch da hin schicken, wo sie her gekommen sind. Die würden dort alle vier viele Jahre lang in den Knast kommen.
    Das antisoziale Verhalten vieler Leute hier wird nicht importiert, sondern hier gezüchtet.

    • Ja, ich hatte von diesem Fall gelesen. Wie immer ein Einzellfall™.

      Dass man vielerlei Verhalten hier züchtet, ist gar kein so unlogischer Gedanke. Schließlich bekommen selbst Kinder es mit, sollte ihr Verhalten nicht geahndet werden, wenn sie den Bogen überspannen. Und was in jenem Zusammenhang den westlichen Kulturpessimismus betrifft, braucht man nur Eins und Eins zusammen zu zählen.

      Was allerdings die »legale Vergewaltigung« angeht, so ist dies kulturell importiert. Das ist leider Gang und Gäbe, auch von Mindestalter brauchen Sie sich keine Illusionen machen. Die jüngste Frau ihres Propheten war soweit man weiß 9 Jahre alt.

      Selbst eine Alice Schwarzer sagt, dass unsere Justiz diesbezüglich Gnade vor Recht ergehen lässt. Kein Richter will schließlich mit der Wunderwaffe »Rassist« beschimpft werden.

      • G. Heim sagt:

        Es gab auch wichtige Leute in Deutschland vor tausend Jahren, die Kinder geheiratet haben. Was besagt das nun über die Leute von heute?

        Vergewaltigung ist so eine Sache. Vor 50 Jahren sagte man noch zu einer Frau, die mit Minirock auf Schützenfest einen Mann dauernd angrinst, selbst schuld sei. Heute werden Männer als Vergewaltiger verknastet, wenn die Frau behauptet, dass sie während des Geschlechtsverkehrs ihre Meinung geändert, und der Mann nicht sofort aufgehört hätte.

        Einwanderer sind überall vorwiegend Leute, die mit ihren Mitmenschen Probleme hatten. Warum haben die wohl ihre Heimat verlassen? So importiert jedes Land Probleme.

        Deutsche Kultur und türkische Kultur sind unterschiedlich. Aber weder in der einen noch in der anderen werden vergewaltigende Banden geduldet. Während die Deutschen davon träumen, dass der Vergewaltiger nach StGB verknastet wird, gehen die Türken davon aus, dass die Angehörigen der Vergewaltigten sich rächen.

        • Ich würde Ihnen ja gerne Recht geben, kann es aber nicht. In islamischen Ländern ist es erlaubt, 9jährige Mädchen und jünger zu verheiraten und die Ehe auch zu vollziehen. Mädchen werden an zum Teil 3 Mal so alte Männer zwangsverheiratet, auch aus der Verwandschaft. Ebenso ist es »üblich«, wenn auch mal der Onkel über die Ehefrau drüber steigt. Dies wird geduldet und nicht der Onkel, sondern die Frau befleckt sich, wenn sie sich darüber beklagt. Das sind keine Klischees, es ist leider Realität; heute, und nicht vor 1000 Jahren. Die noch säkulare Türkei (nicht aber in Ostanatolien) bildet (zumindest offiziell) eine der wenigen Ausnahmen.

          Es gibt viele Bücher darüber und Onlineinfos:

          http://de.wikipedia.org/wiki/Kinderheirat#Islamische_L.C3.A4nder
          http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Ehe
          http://www.ex-muslime.de/indexArchiv.html

          Die wohl bekannteste Publikation zu diesem Thema ist der Kurzfilm vom deswegen ermordeten Theo van Gogh. Submission: http://www.youtube.com/watch?v=gnwLPSK-EPM

          • G. Heim sagt:

            In den großen islamischen Ländern ist das nicht so. Weder in Malaysia noch im Iran. Solche Klamotten gibt es irgendwo in abgelegenen Gebieten, und die meisten Moslems lehnen das ab.
            So etwas gibt es aber auch bei Christen, nämlich bei den Mormonen in den USA. Wenn das vor Gericht geht (meistens tut es das nicht), wird das Urteil verschämt unter den Teppich gekehrt.

            Selbstverständlich gibt es viele Bücher und Onlineinfos über solche Machenschaften, wo sich die Täter auf den Islam berufen. Das kommt bei unserer überheblichen Kultur eben gut an.

            • In den großen islamischen Ländern ist das nicht so

              Tatsächlich? Saudi Arabien? Auch nicht Iran? Fragen Sie mal Nazanin Borumand vom Zentralrat der Ex-Muslime.

              Den Mormonen tun Sie unrecht. Die haben in unserer Stadt auch eine Gemeinde. Ich war auch schon mal dort. Das sind zwar streng gläubige, aber redliche Menschen. Auch die Hauptkirche in Salt Lake City propagiert nichts dergleichen. Überhaupt nicht mit dem Islam zu vergleichen.

              Zum Thema Justiz gibt es aktuell einen interessanten Artikel in der Zeit: »Lügen, die man gerne glaubt«. http://www.zeit.de/2011/28/DOS-Justiz/seite-1

              Ob unsere Kultur überheblich ist, weiß ich nicht. Jedenfalls hat sie kein Minderwertigkeitskomplex. Eher aber habe ich das Gefühl, dem Westen fehlt es an anerkennendem Stolz auf seine hervorgebrachte Kultur. Da sehe ich mittlerweile mehr Selbsthass als Überheblichkeit; neuerdings auch Kulturrelativismus genannt. Insofern ist der Westen schwach geworden. Was sonst erklärt jene Durchdringung unserer Gesellschaft und zum Teil Aushebelung abendländischer Werte, wie es die jüngsten Beispiele von Seiten der Islamisierung Europas vor Augen führen?

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