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Interview mit Roland Baader

Interview mit Roland Baader aus der Reihe »Streiflichter des Lebens«.

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Islamkritik: Heidi, die »mutige Deutsche«

[Video gelöscht]

Nie wieder Faschismus! Wacht auf! Wehret den Anfängen!

Den Islam beäuge ich nicht erst seit den Anschlägen auf New York mit Argwohn. Seit jeher hielt ich ihn für totalitär, menschenverachtend und gefährlich. Dieses Bild wurde im Laufe der Debatte eher gestärkt denn gemildert.

Um längst auf die Barrikaden zu gehen, gab es mehr als genug Sprengstoff in den letzten Jahren: 9/11, die zerstörten Buddha-Statuen, Enthauptungen vor laufender Videokamera, der islamische Mob als Reaktion auf die Mohammed-Karikaturen, »Ehrenmorde« in Deutschland und all die unzähligem Terroranschläge auf der ganzen Welt – und das täglich. Während ich diese Zeilen schreibe, kommt die Meldung über den neuesten Terroranschlag aus der marokkanischen Stadt Marrakesch rein. Mindestens 18 16 Todesopfer. Dennoch wurde ich selten aktiv, auch in diesem Blog war ich eher zurückhaltend. Das möchte ich ändern. Den Anfang soll jene »mutige Deutsche« machen, welche vor ein paar Tagen ungewollt zum Youtube-Star avancierte.

Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.

— Thomas Mann

Was mich zunehmend auf die Palme bringt, ist die Diskussionskultur in Deutschland und Europa. Hier wird der Islam aus falsch angebrachtem Verständnis heraus systematisch gesund gebetet und verharmlost und zwar quer durch die Parteilandschaft. Diesen Fehler begann man schon einmal in den 20er/30er Jahren als die Nazis an die Macht strömten. Zuerst in Deutschland und später – Hitler hatte längst die Macht an sich gerissen – auch in Europa. Man nannte das Appeasement. Winston Churchill (ich bin weiß Gott kein Fan von ihm) formulierte es so:

Ein Appeaser ist ein Mensch, der ein Krokodil füttert, in der Hoffnung, dass es ihn als letzten fressen wird.

— Winston Churchill

Wagt es (egal welcher politischer Couleur) nun der ein oder andere den Mund gegen den Mainstream aufzumachen und die Dinge beim Namen zu nennen, ist er entweder ein »Populist« oder gleich ein Nazi. Im Unterschied zu den anderen europäischen Nationen schleppt Deutschland nämlich zusätzlich noch Altlasten aus seiner 12jähhrigen Nazivergangenheit mit sich herum. Auseinandersetzung ist zwar immer noch wichtig, doch wird das Kind in den meisten Fällen gleich mit dem Bade ausgeschüttet und alles was auch nur irgendwie riechen, schmecken und nach einem »braunen Thema« aussehen könnte oder in dieses hineinzupressen wäre, wird in eben diese rechte Ecke gedrängt. Blockdenken!

Das ist ein großes Problem. Man verwechselt sachliche Kritik mit Anti-Irgendwasismus oder gar intollerantem Faschismus und Herr Biedermann öffnet seinen Brandstiftern Tür und Tor. Selbst wenn es um die Darlegung faschistoiden Agierens geht, ist man letztendlich faschistisch. Den Islam nämlich halte nicht nur ich für eine besondere Art von Faschismus. Doch das will man nicht sehen weil es nicht ins Klischee passt. Insbesondere auf der politisch linken Seite ist man blind und hat sogleich die rosa Nazibrille auf. Blockdenken! Doch bei der CDU ist es nicht viel anders. Dort ist es weniger das Schema-F-Denken, sondern die fehlende Zivilcourage; aus Angst, man wird in jene Ecke gestellt, aus Angst, es trifft einen die Nazi- oder Populismuskeule. Unter dem Deckmantel des Political Correcteness versteckt man sich und die Dinge nehmen ihren Lauf.

Ein paar wenige Mutige machen dennoch den Mund auf: Ralph Giordano, Alice Schwarzer, Necla Kelek und nicht zuletzt Thilo Sarrazin. Letzterer ist das nächste prominente Berufsverbotsopfer seit Eva Hermann, stigmatisiertes Opfer der Populismus-Etikette. Hermann hatte vor ein paar Jahren ein Buch über das Muttersein (»Das Eva-Prinzip«) geschrieben, im Sinne der Kindeserziehung mit »modernem« Zeitgeistdenken aufgeräumt und sogleich war sie die Nazimutter der Nation welche die Frau wieder an den Herd bringen möchte. Blockdenken! Thilo Sarrazin hingegen hat nicht nur seinen Job verloren, sondern musste auch mehrmals mit dem Ausschluss aus seiner Partei der SPD rechnen. Seit Erscheinen des Buches »Deutschland schafft sich ab!« ist dieser mutige Mann die Hetzfigur der Nation.

Die wenigsten Gegner dieses Buches haben es allerdings gelesen. Politik und Medien übertrumpfen sich gegenseitig mit ihren Anti-Sarrazin-Kampagnen. Gewiss, Sarrazin hatte ein paar Dinge ungeschickt formuliert. Doch nagelt man ihn nun auf genau auf diese wenigen Aussagen hin fest als ob das Buch nur davon handele. Aber, es gibt gleichwohl ein interessantes Phänomen: Hier zwar die Medien und dort die Politik mit ihren Hetzkampagnen, doch die Menschen scheinen dies größtenteils anders zu sehen. Hier tut sich wieder der Verdacht der »politisch korrekten Gleichschaltung« auf, welcher die öffentlichen Organe offenbar obliegen. Liest man bspw. einmal die Leserkommentare der links-intellektuellen ZEIT, so tut sich ein gänzlich anderes Bild auf. Dort halten 2/3 der Leser (die ZEIT stellte diese Statistik selbst auf) die Thesen von Sarrazin für richtig. Das macht Hoffung.

Doch hier soll es ja um Islamkritik gehen und Sarrazins Buch handelt ja im Grunde nicht davon, sondern reißt dieses Thema allenfalls an. Typisch indes war nur die vorauszusehende Reaktion in Deutschland und deshalb hielt ich es für erwähnenswert. Es untermauert nämlich meine These, dass Deutschland aus ganannten Gründen nicht in der Lage ist objektiv zu urteilen und somit nicht fähig ist zu werten. Blockdenken! Man neigt noch immer dazu, die frühere Rechtslastigkeit beim Balancieren auf der Stange mit einem Sprung nach links ausgleichen zu wollen. Doch fällt man von der Stange, ist es letztendlich egal in welche Richtung. Das hilft wirklich niemanden außer den Gegnern der Freiheit und diesbezüglich hat Deutschland seine Nazivergangenheit tatsächlich noch nicht aufgearbeitet. Da nützen auch die paar Bundesfahnen der Weltmeisterschaft im Jahre 2006 nichts.

Die letzten Wochen sind zum Thema Islam wieder Dinge passiert, welche mir den Kamm schwellen lassen: erneut die Casa Sarrazin, Thema Islamkonferenz, Hassprediger in Frankfurt, Christenverfolgung in Afrika, usw. Selbst auf die Gefahr hin als »Populist« in die rechte Ecke gedrängt zu werden, möchte ich jeden dazu auffordern offen zur Islamkritik zu stehen, unser Abendland und unseren Wertekanon zu verteidigen. Wir müsen uns wehren und wir müssen aufklären. Die verblendeten Muslime ebenso wie deren Fürsprecher auf der europäisch/deutschen Gutmenschseite. Es gibt nur einen Islam, keinen gemäßigten und auch keinen assimilierbaren. Es gibt nur den Islam und dessen Gesetz ist die Scharia.

Nie wieder Extremismus! Wacht auf! Wehret den Anfängen!

Zum Abschluß noch ein äußerst lesenswertes Interview mit Heidi, der Frau mit Zivilcourage: Interview


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Eine Antwort zu “Islamkritik: Heidi, die »mutige Deutsche«”

  1. Konstantin sagt:

    Da sprechen Sie mir aus der christlichen Seele, warum muss man sich von diesen Gutmenschen und ihren Massenmedien die Welt diktieren lassen. Werte wie Familie und Kultur werden verwässert und das Unnormale wird uns als das Alltägliche verkauft. Der Islam gehört nicht zu uns. Weiter so !

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