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Interview mit Roland Baader

Interview mit Roland Baader aus der Reihe »Streiflichter des Lebens«.

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Auch ich will einfach mal Danke! sagen

Auch von meiner Seite aus einfach mal Danke! | Gila Hanssen  / pixelio.de

Auch von meiner Seite aus einfach mal Danke! | Gila Hanssen / pixelio.de

Nach dem »Jubiläum« um den Mauerbau, an dem ja Hitler schuld war (Lötzsch) und den Glückwünschen zu Querido companero Fidel Castros 185sten Geburtstag, schlugen die Sommerloch-Wellen in bezug auf die Linke in Deutschland das ein oder andere Mal über die Staumauer des guten Geschmackes.

Man ist von Josephine Wagenknecht (»Stalins Politik war alternativlos«), Gesine Lötzsch (»über Wege zum Kommunismus nachzudenken«) und Consorten ja schon einiges gewohnt. Nun wurde mit einem Dank bezüglich 50 Jahre Mauer nachgelegt und ich habe eine sehr witzige Antwort darauf gefunden.

So fallen die jüngsten Glückwünsche an Fidels Diktatur des Parteivorsitzenden-Duos der Linken Ernst/Lötzsch und Gysis Defacto-Bestätigung geradezu lächerlich aus, wenn man sich vergegenwärtigt, was die Junge Welt feilzubieten hat:

Wir sagen an dieser Stelle einfach mal:

Danke für 28 Jahre Friedenssicherung in Europa
für 28 Jahre ohne Beteiligung deutscher Soldaten an Kriegseinsätzen
für 28 Jahre ohne Hartz IV und Erwerbslosigkeit
für 28 Jahre ohne Obdachlosigkeit, Suppenküchen und »Tafeln«
für 28 Jahre Versorgung mit Krippen- und Kindergartenplätzen
für 28 Jahre ohne Neonaziplakate »GAS geben« in der deutschen Hauptstadt
für 28 Jahre Geschichtswissenschaft statt Guidoknoppgeschichtchen
für 28 Jahre Club Cola und FKK
für 28 Jahre ohne Hedgefonds und Private-Equity-Heuschrecken
für 28 Jahre ohne Praxisgebühr und Zwei-Klassen-Medizin
für 28 Jahre Hohenschönhausen ohne Hubertus Knabe
für 28 Jahre munteren Sex ohne »Feuchtgebiete« und Bild-Fachwissen
für 28 Jahre Bildung für alle

Doch ich denke, das ist nichts neues und man kennt das bereits. Nun aber habe ich auf Achse des Guten gestern eine passende Antwort gefunden, die ich dem geneigten Leser nicht vorenthalten möchte. Man schlägt quasi mit der ersten deutschen Diktatur zurück.

Wir wollen einfach mal Danke! sagen

Danke! für die Autobahn!
Danke! für den Volkswagen!
Danke! für den Tag der Arbeit!
Danke! für das Müttergenesungswerk!
Danke! für Arbeit und Brot für Millionen!
Danke! für Olympia ’36!
Danke! für den vierwöchigen Jahresurlaub
Danke! für den Entgeltfortzahlungsbetrag im Krankheitsfall
Danke! für die KdF
Danke! für Erfindung des olympischen Fackellaufs
Danke! für die Einführung des Kindergelds
Danke für Sicherheit vor Überfällen auf Deutschlands Straßen
Danke! für den Volksempfänger
Danke! für die Beendigung der Arbeitslosigkeit
Danke! für den Wirtschaftsaufschwung

Chapeau! Da möcht‘ ich doch sagen: Danke für diese Antwort!


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